für Anika ♥ und alle, die ähnliches erleben ♥
Es kann durchaus sein, dass du gerade im dichten Nebel stehst, so wie ich eben, als ich draußen unterwegs war. Er ist hier wirklich sehr dicht, so dass man nicht sieht, was sich vor einem befindet. Ein sehr treffendes Bild, was sich da zeigt. Denn sehen wir, wohin es geht? Siehst du, wo du deinen nächsten Schritt hinsetzen musst, sollst oder kannst? Oder stehst du buchstäblich im Nebel, ruderst herum und kommst dir vor, wie Jahre zurück geworfen zu sein und plötzlich wieder in all den, schon längst vergangen geglaubten, Feldern genau das zu fühlen, was damals war?
Willkommen im Club! Wir sind gerade dabei, einen großen Teil Vergangenes abzuschließen. Das geschieht natürlich bei jedem anders. Ich beobachte, dass manch einer wirklich in fast dieselben Situationen gebracht wird, wie damals, wie zu Beginn des bewusstene Weges. All der Schmerz, die Einsamkeit, die Verzweiflung, das Nichtverstandensein und nicht wissen wie weiter … ist plötzlich wieder greifbar, fühlbar und bringt so eine Angstwelle mit sich, dass man echt nach Luft schnappt. Warum das Ganze, magst du dich fragen? Warum noch einmal das (gefühlte) Chaos, noch einmal die Situation, wo man sich allein fühlt, nur Menschen begegnet, die einen (vermeintlich) nicht verstehen, alles fast aussichtslos erscheint … warum?
Darauf gibt es meines Erachtens nur eine Antwort: DAMIT DU ZU DIR STEHST! Damit du dich in dir bewusst und unmissverständlich ausrichtest und nur noch deiner Wahrheit folgst! So aussichtslos dies dir jetzt auch erscheinen mag, nur das ist der Weg! Ich meine, es ist ein endgültigees Abschließen und Heilen dieser vielen Gefühle, Glaubenssätze und Verhaltensweisen, die so fest in uns verankert waren und uns so lange begleiteten, aber auch noch festhielten. Es ist wie ein „Schnitt“, wie ein kraftvolles Erlösen von Dingen, die du vermeintlich warst, lebtest und sein solltest (in den Augen anderer und des Systems). Dir wurde (und wird heute) immer wieder gesagt, wie du zu sein hast, was du tun musst (um nicht aufzufallen bzw. irgendwo hinein zu passen), dass nicht du bestimmst, wie dein Leben aussieht, dass du ja systemkonform gemacht werden musst …
Lass dich da bitte nicht mehr hinein ziehen! Erinnere dich an deinen Mut und die Kraft in dir, die dich von innen heraus stärkt! Erinnere dich an deine Herzenswünsche, an dein Sehnen und deine Träume und daran, warum du wirklich hier bist! Darauf zielt dein nächster Schritt, nur darauf! Auch wenn du keine Ahnung hast, wie das gehen soll, wie es mit deiner finanziellen Versorgnung weiter geht, was du überhaupt tun kannst … bitte schau, was jetzt da ist und übe dich darin, dich immer wieder neu auf dich auszurichten (wenn du das nicht allein hinbekommst, such dir Hilfe und Menschen, die dich darin unterstützen bzw. ähnlich unterwegs sind. Und … nimm Abstand von denen, die dir all das andere erzählen wollen, die Druck aufbauen und dir ihre Ängste entgegenschleudern).
Vielleicht ist es ja eine Art Prüfung, welchen Weg du gehen wirst? Du weißt es, tief in dir spürst du es 🙂
Ich selbst erlebe es gerade etwas anders. Ich räume auch mit meiner Vergangenheit auf, doch auf andere Weise. Das ist ein faszinierender Prozess 😉 … ich bin dabei, meine halbjähliche Abrechnung für das Amt fertig zu machen. Durch einen Tipp habe ich mich dabei etwas anders ausgerichtet und mal so richtig Ordnung in mein Abrechnungssystem gebracht. Ich meinte zwar, dass ich dies schon seit Jahren getan habe, merkte aber immer wieder, dass es sich so schwer anfühlte, alles in eine gewisse, abrechenbare Ordnung zu bringen … es dauerte meist ewig und das Chaos … nun ja …
Jetzt also dieses, für mich, neue System, man meint gar nicht, was das mit einem machen kann 😉 … ich fühle mich selbst viel geordneter, viel klarer, aufgeräumter, stehe mehr zu dem, was ich tue, merke, wie sich eine neue Kraft in mir ausbreitet und nehme dies alles als ein inneres „Zurechtrücken“ war. Auch die letzte Nacht schien da was in Bewegung gewesen zu sein, ich erinnere mich an viel Wasser, das Wege entlang floss … Reinigung also auf ganzer Linie.
Auch das sehe ich als Aufräumen der Vergangenheit, als einen Abschluss und gleichzeitigen Neubeginn, obwohl ich ebenso wie in obigem Beispiel keine Ahnung habe, wie der nächste Schritt aussieht, wo finanzielle Unterstützung herkommt, wie das alles weiter geht. Ich weiß nur eins, ich kann nur noch nach meiner Wahrheit leben und dazu gehört einiges: keine Anpassungen mehr, kein Verleugnen meiner Gefühle, kein verstandesgemäßes Planen („weil man doch endlich mal in die Hufe kommen müsste“), kein Kleinreden lassen und mich in irgendwas hinein pressen … ihr wißt, was ich meine 🙂
Mit dem Wechsel vom Mai zum Juni hat sich bei mir eine neue Energieschwingung bemerkbar gemacht. Im Zusammenhang mit den „Aufräumarbeiten“ innen wie außen werden Felder frei, werde ich freier und klarer, nehme mich anders wahr und stehe zu meinem Wert und meiner Wahrheit. Da möchte ich jetzt weiter dran bleiben, mich immer wieder darauf ausrichten und weiter erspüren, was in meinem Energiesystem alles an Neuem (oder Erinnertem) kommt 🙂
Ich grüße euch … mit Freude im Herzen und einem einigermaßen Durchblick (trotz dichtem Nebel 😉 )