Die Stille heute morgen bringt mir gerade ein paar Einsichten und zeigt mir etwas klarer, um was es gerade geht. Ich spüre ja seit einiger Zeit, dass es still in mir ist. Still und oft auch friedlich … solange, bis sich ein Teil in mir (der Verstand? das gewohnte Denken?) einschaltet und herum wuselt, so im Sinne: „Du müsstest doch mal …!“ „Wozu hast du das alles vorbereitet, wenn keiner kommt …?“ „Wie willst du weiter machen?“ „Hast du neue Ideen und wann setzt du sie um?“ „Wie geht es überhaupt weiter und wohin?“ usw. …
Heute morgen nun spürte ich ganz deutlich, dass hier etwas geschieht. Ich bin dabei, mich zu lösen, mich von all den gewohnten Mustern und bekanntem Verhalten zu lösen. Ich bin dabei, mich gleichzeitig daran zu erinnern, dass Ich bestimme, wie ich leben möchte, auch wenn mein Umfeld oder jemand Anderes das ganz anders sieht! Auch wenn immer noch im großen Feld der Möglichkeiten herum schwirrt, dass man ja etwas tun muss, um etwas zu bekommen. Ist dem so? Ist dem wirklich so??? Wozu sind wir eigentlich hier? Wozu leben wir dieses Leben?
Wir sind hier, um all das zu erfahren, um zu fühlen, was sich zeigt, was in jedem Moment da ist. Wir sind hier, um aus den Schatten der Dunkelheit aufzusteigen ins Licht der Freude. Wir sind hier, um Gegensätze zu vereinen und um diese da sein zu lassen. Wir sind hier, um Leben zu leben, dieses voll auszukosten und um uns selbst in der Tiefe zu erfahren und uns zu e r i n n e r n! An uns selbst zu erinnern, an das, was uns ausmacht, was wir alle in der Tiefe unseres Seins sind, an das Licht, die Stärke, die Kraft, den Mut, die Schönheit, die Liebe …
Ich fühle, dass dieses Gewohnheitsdenken, dass all das, was wir automatisch tun und was in uns kreiselt, dass sich das ablöst. Es wird mir bewusst. Es löst gleichzeitig neue Angst aus, eine „kleine“, fast nicht spürbare Angst davor, keine Sicherheiten mehr zu haben, nicht zu wissen, was kommt, das nichts da ist, woran ich mich orientieren bzw. festhalten kann. Ich sehe ein „Nichts“, groß und mich in sich hinein ziehend … dieses Nichts, verliere ich mich darin?
Es geht dorthin, dass genau diese „alten“ Muster und Verhaltensweisen erneuert werden, indem ich es zulasse. Gleichzeitig entsteht dabei ein neues Feld, ein Feld, das leer ist, das Möglichkeiten zulässt, das mich mitnimmt, wenn ich mich darauf einlasse, wenn ich vertraue, immer wieder mir selbst und dem großen Ganzen vertraue. Und wenn ich erkenne, dass es das Jetzt ist, was das Leben ausmacht. Im Jetzt zu sein, anzunehmen was ist, sich dabei zu erfahren, das ist Leben. Nicht dort, wo alles einst war und da, wo alles mal sein wird … nein, im Jetzt ist der Moment, den es auszukosten gilt! Ein weiteres Übungsfeld, das aber schon viel leichter zu erfahren ist, als noch vor einiger Zeit. Auch hier sind wir wohl um einiges leichter und lichter in uns geworden.
Und so schwingt in mir eine Art sanftes, freudiges inneres Licht, das mich derzeit jeden Morgen empfängt und schauen lässt, wo der jeweilige Tag mich hinführen mag. Manchmal nehme ich das voller freudiger Erwartung wahr, manchmal habe ich das Gefühl, der Tag reicht gar nicht aus für all die tollen Sachen, die ich umsetzen, erleben und erfahren möchte … ja und manchmal ist da dieser Raum zum Sein und zum Entstehen lassen und ein wenig Ungeduld, von wegen: „Ich müsste doch mal …!“ …
Diese Zeitqualität passt zu dem Erblühen da draußen … so wie ich jede neue Knospe bewundere, mich über jedes Blatt, jedes Tier, dem ich begegnen darf, freue, so wie sich die Samen zu wunderschönen Blüten und Früchten entwickeln, so werden auch wir „geschliffen“ und zu etwas Wunderbarem 🙂 … wir müssen uns nur immer wieder daran erinnern und den Fokus halten. Wir müssen da sein, hier sein, im Moment sein, müssen und dürfen l e b e n … was leben für jeden von uns heißt!
Und so … ich erinnere mich daran, dass ich das Vertrauen in mir habe und, so wie meine Karte heute sagt, viel Gelassenheit in mir ist, die ich zulassen darf 🙂

 

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Nachtrag: gefunden bei ZarahCelia Fenn: Die Erde im Übergang zur neuen Erde: Die Zukunft ist jetzt.