Findest du auch, dass diese Zeit sich schwer in Worte fassen lässt? … Ich setze immer mal wieder an und meine, etwas schreiben zu wollen, doch es kommen keine Worte, es ist, als ob „dort oben“ alles leer gefegt wurde … es ist seltsam. Nun, so frage ich eben dich: „Wie geht es dir gerade?“
Was ich genau spüre, ist, dass alles Drama weg zu sein scheint. Nichts (oder nur noch wenig), womit ich mich identifiziere, woran ich mich „aufhänge“ und was es lohnt, sich hinein zu begeben, um … zu jammern, aufzubauschen, sich aufzuregen, sich abzulenken, sich bemitleiden zu lassen, auf sich aufmerksam zu machen …
Na das ist erst komisch, echt. Was aber dann? Worüber sich austauschen, wo sich treffen, woran sich festhalten und womit sich leid tun? Was ist es, was da entsteht? Ein leeres Feld? Eine neue Ebene? Ein gänzlich anderes Energiefeld?
Wenn ich mir diese Frage stellen würde, was wäre meine Antwort?
Die meiste Zeit fühle ich mich in einer neuen Sanftheit, die aus mir heraus entsteht. Ich sehe klarer, zwar nicht auf allen Ebenen, aber doch im Alltäglichen, wenn mir Dinge begegnen, die ich bisher als Angriff gewertet habe oder die mich in meiner Schwingung herunter zogen. Ich fühle eine stille Freude und folge dieser, was in den letzten Fast-Sommertagen zur Folge hatte, dass ich stundenlang durch den Wald lief, ewig in der Sonne lag und diese total genossen habe, mich hineinfallen ließ in die morgendlichen Vogelkonzerte, während die Welt gerade mal am Aufwachen war, mich an all den klaren und strahlenden Farben der Natur begeisterte (knallblauer Himmel, sattgrüne Wiesen, blaue Seen …) …
Das braucht keine Worte, sondern einfach nur Staunen und Dankbarkeit, dies gerade erfahren zu dürfen. Es braucht keinen weiteren Ausdruck, außer den des Genusses, der inneren Freude, des Seins. Immer wieder Heilung pur, Heilung, indem ich genoss, mich öffnete, fühlte, die vielen Düfte wahrnahm, den Waldgeräuschen und Vögeln lauschte, barfuß durch weiches Moos, ebenso weiche Wiesen, von Nadeln bedeckten Waldboden, durch Waldbäche und am Saum des Sees entlang lief … Genuss, einfach nur Genuss pur!
Zwischendrin setzte ich weiter Samen und schaute, dass ich nicht zu ungeduldig herum zappelte. Es ist so manches Mal ein Gefühl in mir, dass mir eben diese Ungeduld signalisiert. Denn ich fließe zwar immer mehr im Moment mit, verirre mich aber auch noch in zukünftige Felder … und dann wird’s kritisch. Ich sehe nicht, was kommt und weiß nicht, wann bestimmte Dinge in Bewegung kommen. Woher und wann fließt das Geld? Wie komme ich in die Fülle? Was ist der nächste Schritt? Woher kommen Fügungen … kommen überhaupt welche? Was, wenn alles bleibt, wie es ist?
Es fühlt sich immer mal wieder so an, als ob alles stagniert, sich nichts weiter bewegt. Und, es scheint, als wären all Jene nicht mehr in meinem Feld, die mich bis jetzt lange begleitet haben. Das ist ein komisches Gefühl! Ich komme mir vor, als ob ich so manches Mal hier stehe … und niemand sieht mich. Oder als ob ich schreibe, und kaum jemand liest mich … oder auch, als ob ich neu werde, doch wer geht mit? Ist schon ziemlich krass in so manchen Momenten, wenn alles wegzubrechen scheint und das Neue oder anderes noch nicht so recht da ist. Wobei sich die Frage stellt, ob denn da gleich was anderes kommen muss oder überhaupt etwas da sein muss.
Auf jeden Fall ist was anders in mir. Mehr Kraft, mehr Vertrauen (meistens), mehr Gewissheit, dass ich immer mehr mich lebe, mehr Frieden, mehr Freude, mehr Genuss und mehr Raum, mir all dies zu nehmen und mein Leben zu leben, mehr Bewegung, mehr Mut … manche Dinge tue ich einfach und wundere mich später, dass sie mich nicht mehr ängstigen …
Was sagen die Astrologen? Viele sprechen von Neuanfängen auf allen Ebenen und Schubkräften, die ab Mitte Mai und weiter die nächsten Jahre einen jeden von uns darin unterstützen werden, unser Leben neu zu leben und unseren Seelenwegen zu folgen. Nun ja, schauen wir, ob dem so ist … ein wenig Hoffnung kann nicht schaden, wenn ich mal wieder dem Zweifel erlegen und mich diese und jene Angst einholt. Ja, es gibt sie noch, nur sind diese kleiner, seltener und nicht mehr so übermächtig. Mein System erinnert sich schneller, dass da ja noch was war … ich entscheide, wem ich folge – der Angst oder der Liebe (und der Gewissheit in mir, dass alles seinen Sinn hat und alles kommen wird, worauf ich mich ausrichte)!
Und so wünsche ich dir eine schöne Zeit! Vielleicht magst du ja dein Fühlen dieser Tage teilen?

Meine Angebote können dich in dieser Zeit stärken, z.B:

Seelenessenz – Skript –

Krafttierbotschaft

Heilende Hände

NATUR-ZEIT