Es fällt mir heute schwerer als sonst, mein Empfinden der letzten Zeit in Worte zu bringen. Eins jedoch ist leicht ausdrückbar, dass dieser Maibeginn für mich stärkere Wellen dabei hat als der April. Doch ganz besonders die letzten beiden Tage hatten es in sich, so sehr, dass ich eben jetzt mit den Worten „ringe“ …
Und wieder einmal zeigt sich das Wetter synchron mit vielem, was ich im Inneren wahrnehme. Denn diese enorme Sonneneinstrahlung in Verbindung mit einem recht kühlen bis kaltem Ostwind zeigt, was gerade einfließt. Die Sonne „sticht“ zeitweise regelrecht und scheint jede Zelle durchdringen zu wollen. Und der Wind ist wie eine „energetische Kälte“, wie das, was ich manchmal als „energetisches Frösteln“ fühle.
Bei mir geschah es in der Nacht von Freitag zu Samstag. Ich spürte schon am Nachmittag, dass nicht alles so harmonisch in mir schwang. Als ich dann zu Bett ging, war es mir nicht möglich, Ruhe in mein System zu bringen. Alle Zellen schienen zu vibrieren, meine Körpermitte völlig aus dem Gleichgewicht zu sein. Dort war es auch, wo ich ein seltsames Empfinden wahrnahm, dass ich nicht in Worte bringen kann. Es war unangenehm, brachte mich in eine Unruhe, ging einher mit wirren Bildern, verwirrenden Gedanken, heftigsten Ängsten bis hin zu „Stirbt jetzt mein Ego?“ nichts half, um das Ganze erträglicher zu machen. Es ratterte in mir, Gedanken rasten um die Wette. Mein Körper fühlte sich an, als ob er durch eine Mangel gedreht wurde. Gleichzeitig war mir, als ob Dinge entfernt, gelöst, gelockert wurden. Einen kurzen Moment dachte ich schon, es wäre überstanden, doch dann ging das Ganze von vorn los. Ich empfand diese Nacht wie eine „Horrornacht“ und stand am Morgen fix und fertig auf.
Da ich gerade an diesem Tag eine weitere Fahrt vor mir hatte, drückte das natürlich auch noch so manchen „Knopf“ bzgl. der Ängste, ob das denn zu schaffen sei. Doch es ging. Wieder einmal staunte ich, woher die Kraft dafür da war. Im Laufe des Tages wurde es leichter und heller in mir und ich kam wieder in eine recht stabile Balance.
Auch wenn ich heute etwas orientierungslos herum laufe und mir ist, als ob etwas fehlt, geht es schon um einiges besser. Das, was da geordnet wurde, muss ein Riesenbrocken gewesen sein!
Da wir dann auch noch Sturm im Magnetfeld haben und wie gesagt, diese hochintensive Sonneneinstrahlung, ist es kein Wunder, wenn sich alles potenziert.
Dies war dann der nächste „Streich“, nachdem ja schon letzte Woche einiges an körperlichen Symptomen auftrat, vor allem im Magen- und Verdauungsbereich (bei Mensch und Tier). Kaum wieder in der gewohnten Kraft kam nun dieser „Hammer“ …
All das reiht sich ein und geht in Tiefen, die ich so bisher nicht erlebt habe. Ich empfinde es so, dass seit Anfang April bei mir eine Energieebene weggebrochen ist. Diese Energieebene beinhaltet all das, was ich in den letzten Jahren als einen wichtigen Teil meines Lebens sah und erfuhr, meine spirituelle Arbeit für die Menschen, mein Umsetzen all dessen, was aus mir heraus strömte (Botschaften und alle Angebote). Es war einfach alles nicht mehr greifbar bzw. ich konnte nicht mehr zugreifen. Keinerlei Resonanzen zeigten mir, dass etwas um Umbruch ist. Je mehr ich versuchte, daran festzuhalten, indem ich veränderte, erneuerte, neue Angebote schrieb, desto schmerzhafter war es, wenn nichts geschah. Warum? So fragte ich mich immer wieder. Warum bricht das alles plötzlich weg und lässt mich völlig verwirrt zurück? Warum gerade jetzt?
Es ist, als ob es darum geht, so tief zu erlösen, was noch bremst, was noch automatisch abläuft, wo immer noch Muster und Glaubenssätze sitzen, wo Ängste sich verstecken und Dinge der Ahnen und die des eigenen Lebens das verhindern, was jetzt gelebt werden will. Auch wenn ich meinte, schon x-mal überall hingeschaut zu haben, so viel geheilt und neu integriert zu haben, es scheint immer noch tiefer zu gehen, immer noch mehr da zu sein, was nach Heilung verlangt.
Und gleichzeitig ist so spürbar, dass das wahre Sein stärker wird, dass ich selbst viel ruhiger bin und bei mir sein kann, dass sich Erinnerungen einstellen und trotzdem manche Dinge so anders gelebt werden wollen, als ich bisher dachte. Und es scheint auch, dass die Dinge miteinander verbunden werden können, die ich bisher als getrennt und unvereinbar sah …
In diesen Tagen fühle ich, dass es mehr denn je darum geht, zu vertrauen! Ich spüre Veränderungen, sehe sie aber noch nicht! Ich weiß, dass alles sich gerade erneuert, kann es aber im Außen noch nicht nachvollziehen. Ich darf entscheiden, in welchem Feld ich mich bewege und wo ich hineingehe … und ich sehe, es geht wieder mal darum (bei mir), in der Stille zu sein und geschehen zu lassen. Alles rattern und tun bringt mich nicht weiter, nur offen sein, dem jeweiligen Moment folgen, nach Innen lauschen … es ist gerade sehr herausfordernd, mich darauf einzulassen und immer wieder daran zu erinnen …