Als ich eben durch den nebelverhangenen Wald gegangen bin, kam mir dieser Satz in den Sinn: „Folge deinem inneren Leuchten!“ und ich spürte sofort ein „ja“ in mir. Denn was da gerade im Inneren geschieht, führt mich immer wieder dorthin zurück. Ich beschrieb es erst vor kurzem mit dem Wort Frieden, doch ich glaube, es ist so viel mehr. Es ist, als ob ich mehr ich selbst werde, mehr mein „Ich bin“ wahrnehme, mich da hin bewege, mich dafür öffne. Das läuft alles ganz sanft, in einem gemäßigten Tempo, so, dass es mir nicht mal sofort auffällt. Und doch weiß ich tief in mir, dass es schon lange auf anderen Ebenen vorbereitet wurde. Diese Ebenen konnte ich teils wahrnehmen, bevor sie wieder aus meinem Blickfeld entschwanden. Doch ich spüre, dass sich da was tut.
Wir alle sind in der letzten Zeit dabei, sehr tief in uns zu gehen und uns in den eigenen Feldern aufzuhalten. Es braucht Zeit und Raum, sich dem hinzugeben und sich darauf einzulassen, sich selbst kennen zu lernen. Da sind Dinge, die immer schon da waren, doch so tief verschüttet, konnten wir sie nicht sehen. Da erfährt man sich neu, obwohl gleichzeitig das Gefühl sich ausbreitet, dass auch dieser Teil oder das Erleben bekannt ist. Wir öffnen uns immer weiter und lassen demzufolge das zu, was bisher schmerzte oder nicht gesehen werden konnte. Unsere Herzen beginnen zu strahlen, einfach, in dem sie offener sind. Wir selbst spüren, dass es oft genügt, zu sein, mit seiner Präsenz da zu sein und den Raum zu halten.
Nun dieses innere Leuchten … was meine ich damit? Es ist einfach gerade sehr wichtig, sich darauf zu fokussieren, dass der Moment entscheidet, dass das Jetzt gelebt werden will, dass alles da ist (oh ja, eins meiner Themen 😉 ), dass man sich selbst immer wieder vertraut. Manchmal hilft es, kurz zurück zu schauen und sich bewusst zu machen, was sich in den letzten Wochen und Monaten alles verändert hat. Innerlich sind wir so gewachsen, sind stärker und mutiger geworden, beginnen, uns zu zeigen mit allem, aber auch allem, was uns ausmacht. Das ist nicht immer leicht und bringt einen schon mal an diese oder jene Grenze bzw. lässt Glaubenssätze und Themen nach oben kommen. Doch das ist gut! So können diese angeschaut und angenommen werden, können verändert oder losgelassen werden. Dieses Zurückschauen hilft also dabei, den Entwicklungsweg zu erkennen und so das eigene Vertrauen zu stärken.
Innerlich leuchtet es bei mir dann, wenn ich genau dies erleben soll, diesen Weg gehen soll oder auch als Bestätigung von etwas. Es ist für mich wie ein Wegweiser (viell. erinnert ihr euch an Celestine, dort haben sie es bildlich schön dargestellt, übrigens lief mir dieser Film letztens wieder über den Weg und ich schaute ihn mit ganz anderem Fokus).
Und so wie ich das sehe, ist dieser Wegweiser wichtiger denn je. Es geschieht viel da draußen, um uns herum und im Zwischenmenschlichen. Doch machen wir uns bewusst, dass wir in jedem Moment entscheiden dürfen, wohin wir uns wenden, was für uns passt und womit wir unser Leben anreichern wollen! Und diese Entscheidung darf sich auch ändern, so, wie es sich richtig und gut anfühlt.
Nun sind wir kurz vor einem weiteren Neumond und fast am Ende des rückläufigen Merkur. Für mich fühlt es sich an, als ob die „Stillezeit“ so langsam ausläuft, als ob sich andere Felder dazu gesellen und wieder etwas mehr Bewegung in alles kommt. So nutze ich den Moment, um noch einmal innezuhalten, um noch einmal durchzuatmen und in meinem Feld so viel wie möglich Klarheit zu finden. Denn dies hilft sehr, wenn Entscheidungen anstehen oder neue Wege sich offenbaren oder auch, wenn der nächste Schritt gegangen werden will.
Unterwegs begleitete mich ein Mantra: „Ich öffne meine Hände, ich öffne meine Türen, ich öffne mein Herz für alles, was jetzt zu mir finden mag!“ 🙂
Nun denn, folgen wir unserem inneren Leuchten und gehen weiter hinein in unser Sein und dorthin, wo es uns hinführt. Die Welt braucht uns, jeden so, wie er gerade ist!!!
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