Weitere Felder werden geöffnet – Trennung und Alleinsein

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Nach diesem sehr sonnigen und fast sommerlichen Wochenende stelle ich fest, dass sich erneut einiges getan hat. Diese intensive Einstrahlung war schon fast zuviel des Guten 😉 … zum einen sind wir so warme Temperaturen gar nicht mehr gewöhnt und zum anderen schien es mir, als ob da was ungefiltert auf uns einprasselte. Ich selbst genieße es ja, in der Sonne zu sitzen/liegen und draußen zu sein. Doch spürte ich, dass es nur für kurze Momente ging, weil eben neben der Sonne noch mehr „herunter“ kam. So zeigten sich mir auch verschiedenen Themen und machten sich meine Träume deutlicher bemerkbar. Meist träumte ich gegen morgen und wachte dann ziemlich gerädert auf. Es ging um Verirrungen, um Wege, die ich mit anderen ging und diese dann verschwanden, so dass ich allein da stand und den Weg zurück suchte. Es ging um Dinge, die ich tun wollte, obwohl ich genau spürte, dass es nicht richtig war. Ich begegnete auch kurz Menschen aus meiner Vergangenheit.
Ganz stark spürte ich ein Thema, das kollektiv im Raum schwang. Es ging erneut darum, was diese Trennung von der Quelle, dieses Hiersein, dieses oft gefühlte Alleinsein mit mir, mit uns macht. Wieder kamen die mir bekannten Fragen, warum ich mich so allein fühle, ob das mit der Trennung zu tun hat, was zu tun ist, damit sich das löst …
Nun, manchmal geht man schon seltsame Wege … ich ging also gestern auf einen Berg, oder besser ich kraxelte da hoch 😉 … eigentlich hatte ich mir mehr Weitblick erhofft, doch die Bäume waren zu hoch, so dass nur an einer Stelle ein Ausblick möglich war. Da ich frühzeitig unterwegs war, konnte ich die meiste Zeit die Stille im Wald genießen, bevor all die „Ausflügler“ hier einflogen. Mein Weg führte mich weiter auf einem sogenannten „Liebesbankweg“ – eine tolle Idee, wie ich finde. Das Laufen erdete mich sehr und eine schon fast mystische Begegnung zeigte mir, dass nichts „mal eben so“ passiert. Ich wusste, hier wurde mir vom Universum ein „Engel“ geschickt, damit ich eine Art Botschaft/Bestätigung erhalte. Faszinierend …
Zurück zu Hause reflektierte ich und erkannte, dass es jetzt darum geht, genau dieses Thema der Trennung im Innen und Außen aufzuheben bzw. zu heilen. Das hat mir dieser „Blick von oben“ deutlich gemacht. Auf welchen Wegen diese Heilung geschieht, ist nicht unbedingt vorhersehbar, doch es zeigt sich, wenn es sein soll. Da dies ein Thema ist, dass in uns allen eine große Resonanz findet, ist es auch kollektiv stark spürbar und immer wieder im Außen auch sichtbar, siehe damals die Trennung Deutschlands oder die Trennung zwischen Deutschen und Ausländern/Flüchtlingen oder die Trennung zwischen Ost und West (auch in den spirituellen und religiösen Kreisen). All diese Trennungen müssen gelöst werden, müssen angenommen und angeschaut werden, damit auch wir in uns heil werden können. Was nun zuerst kommt, das Kollektive oder bei uns selbst … ich glaube, es läuft eh parallel …
Doch, wie ich mich erinnere, wurden für den April u.a. diese Lösungsthemen vorher gesagt. Und das hilft wiederum, wenn man immer und immer wieder um dieses Thema kreiselt. Es hilft zu wissen, das ist es dran und es wird nicht weichen, bis es „durch“ ist.
Denn wie geht es uns wirklich? Wie geht es uns, hier … auf der Erde, in neuen Feldern, sich anders fühlend als „die Masse“ der Menschen? Wie geht es uns, mit all den oft unbekannten Empfindungen, den sich öffnenden Sinnen, damit, alles trotzdem im Jetzt „unter einen Hut“/auf die Erde zu bringen? Wie geht es uns, wenn wir leben wollen und so oft meinen, an Grenzen zu stoßen, niemanden zum Reden zu haben oder uns wieder eine Welle des „Alleinseins“ überrollt???
Ich meine, ihr kennt das alle! Doch was ist nun die Lösung? Wie gehen wir damit um, was hilft?
Manchmal hilft mir laufen und mit der Natur verbinden, manchmal hilft, meditieren und in mich gehen, manchmal hilft reden (wenn jemand da ist) und manchmal geht eben nur, annehmen, was ist … in dem Wissen, dass es kein Dauerzustand ist.
Nach diesem Wochenende fühle ich zumindest, dass sich neue Felder geöffnet haben, denn ich habe einen neuen/anderen Blick auf alles. Es ist, als ob ich von weiter oben schauen kann, als ob ich Dinge wahrnehme, die mit dem großen Feld von uns allen zu tun haben. Es ist … freier, größer, heller – irgendwie …
Ich verstehe manche Dinge, warum sie sein mussten und jetzt so sind. Für den Moment kann ich sie so stehen lassen und annehmen …
Zu all dem trägt immer wieder bei, dass ich mich dem zuwende, was sich mir im Inneren zeigt. So entsteht Stück für Stück ein vollständigeres Bild von dem, was mein Leben sein will, was mich ausmacht, warum ich hier bin …
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Gern bin ich für dich da, wenn du ebenfalls näher zu dir finden möchtest. Denn es ist gerade auch die Zeit, dass Seelenteile zurück wollen (bei einer Schamanische Reise) , dass unsere „Begleiter“ auf sich aufmerksam machen (siehe Krafttiere und Engel) und dass wir mutig den Weg in die Tiefe unseres wahren Seins antreten, um zu erkennen … (Erinnerung an deine Seelenessenz) …
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