Der Portaltag war gestern. Mir bescherte er Feuerenergie 😉 … zumindest in den ersten Sonntagsstunden. Mit Freude erledigte ich so manches, von dem ich glaubte, dass es noch nicht dran sei. Doch es wollte eben gestern „geboren“ werden. Später dann wurde es ruhiger und gefühlt komischer. Kopfdruck gesellte sich zu Hitzewellen, die gerade mal wieder ziemlich intensiv daher kommen. Doch ich begann auch zu frösteln und fragte mich, was dieses Hin und Her bedeuten soll. Erst heute morgen sah ich bei NOAA, dass dort ein Sonnensturm angezeigt ist. Nun ja, um 3.00 Uhr war meine Nacht zu Ende, jetzt weiß ich, warum 😉

Nicht dass ich alles immer auf`s Außen schiebe, aber merkwürdig kam es mir schon vor, dass ich die letzten Nächte unruhig schlief und heute morgen so gar nicht zurück in den Schlaf fand. Also stand ich noch vor Sonnenaufgang auf und ging in den Wald. Zum Glück hatte sich der eisige Oststurm gelegt, der hier gestern sogar einen Baum in Schieflage brachte. Teils fegte er über die Wiesen und türmte Schneewehen auf, teils brachte er Unruhe ins Feld. Dieser Sturm wirbelte wohl nicht nur da draußen alles durcheinander, auch in unserem Innen geht es derzeit ein wenig zu wie auf der Achterbahn, mal mehr, mal weniger. Ich fühle mich gerade etwas orientierungslos, nicht sehr intensiv, aber doch spürbar. Dann gleichzeitig ist mir, als ob das gesamte Wissen, was ich seit Anbeginn in mir trage, jetzt nach Außen will. Ich spüre, dass da „was drückt“, habe aber keine Ahnung, wie es in eine Form will. Ich sah mich vor einer Tür stehen, für dich ich einen Schlüssel bekam. Sollte ich diese wirklich öffnen? Was mache ich dann, wenn all das, was sich dahinter verbirgt, heraus kommt? Wie gehe ich mit dem neuen Wissen um (falls es sich wirklich darum handelt)?

Dann träumte ich heute Nacht von zwei Geburten, einem Mädchen und einem Jungen … hm … weiblich, männlich?

Noch mal zurück zu dem gefühlen Wissen … es ist, als ob ich plötzlich erkenne (nur was?), als ob ich bei Anderen „sehe“ …hm … es ist ein starkes Gefühl, was mich begleitet und gerade nicht so recht loslässt. Wahrscheinlich soll ich genau das, loslassen, was mein Verstand daraus macht und kommen lassen, was jetzt dran ist. Es wird sich zeigen, davon bin ich überzeugt, ist doch meine Führung sehr konstant und stark 🙂

Nun, wir bewegen uns in einem Feld, wo alles und nichts sein kann. Wir sind gerade so dazwischen, zwischen Fische und Widder, zwischen altem und neuen astrologischem Jahr, kurz vor der Tag- und Nachtgleiche und kurz nach diesem sanften Neumond. Energieströme erreichen uns, die bereinigen, die mitnehmen, ja mitreißen (andere schreiben von der Welle), wir kommen in Ebenen, wo es nicht mehr reicht, abzuwarten oder so tun als ob oder eben mal vorsichtig testen, ob denn der Boden unter dem nächsten Schritt auch hält. All das genügt nicht mehr! Wir müssen wahrhaftig sein und leben und dazu stehen, was uns ausmacht, müssen die Schritte gehen, unsere Emotionen annehmen, sie leben. Wir müssen uns erkennen und erinnern, sonst fühlt es sich einfach nur schwer und aussichtslos an. Vielleicht klingt das jetzt, als ob ein Druck entsteht, in gewisser Weise – für manch einen sicher. Dieser Weg ins Innere ist nicht immer leicht und nur schön, er ist so manches Mal ein Weg, auf dem große Steine liegen, ein Weg, der nicht gleich zu sehen ist, ein Weg voller Angst und Zögern. Doch nur wer dort hindurch geht, wer sich traut, sich ver-traut, der kommt ins Innere, dorthin, wo alles ist, wo die Antworten warten, wo es warm und gemütlich ist. Auch dafür sind diese Energieströme und -wellen da, damit wir hinschauen, uns hingeben und manchmal auch aufgeben … damit wir uns an all das erinnern, was uns ausmacht und das leben!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~